Familien in Stuttgart

Wer Beruf und Familie miteinander vereinbaren will, muss vieles regeln. Arbeitszeiten müssen mit Öffnungszeiten von Einrichtungen abgestimmt werden, Urlaubszeiten müssen mit Schließzeiten gekoppelt werden – dazu kommen noch Freizeitaktivitäten der Familienmitglieder…

Das alles ist zwar aufwendig und manchmal anstrengend, in der Regel bekommen die Familien das aber hin! Was aber ist, wenn ein Elternteil länger ausfällt? Sei es eine schwerwiegende Krankheit, ein Krankenhausaufenthalt, eine Reha-Maßnahme oder ein notwendiger Kuraufenthalt? Oder wenn ein Geschwisterkind ins Krankenhaus muss und von einem der Eltern begleitet wird?

In solchen Fällen finanziert die Krankenkasse Familienhelfer, die sich um Kinder und Haushalt kümmern. Die Länge der Unterstützung hängt von der individuellen Situation der Familie ab. Die Grundvoraussetzungen sind diese: Im Haushalt lebt mindestens ein Kind unter 12 Jahren oder ein Kind mit einer Behinderung und die haushaltsführende Person kann die Betreuung nicht wahrnehmen. Während der Anwesenheit des gesunden Elternteils (also am Wochenende oder im Urlaub) darf eine Familienhelferin nicht kommen. Weitere Informationen gibt es hier: http://www.familienpflege-stuttgart.de/

Betreuung, wenn das Kind krank ist?

Schwierig wird es aber auch, wenn eines der Kinder unerwartet krank wird. Manche Eltern haben das Gefühl, dass das gerne auch vor wichtigen Terminen der Eltern passiert. Was also tun, wenn Mutter und Vater arbeiten und nicht daheim bleiben können, Großeltern weit weg sind oder nicht zur Verfügung stehen und das Kind mit Fieber im Bett liegt und dort betreut werden muss? Hier bietet z.B. die private Betreuungseinrichtung „Himpelchen und Pimpelchen“ eine individuelle Betreuung zu Hause. Dies ist flexibel abrufbar und kostet unter der Woche 11,00 Euro pro Stunde (plus Fahrkostenpauschale). Weitere Informationen und Kontakt: http://him-pim.de/krankheitsbetreuung-zu-hause/

Bei schweren Erkrankungen und mit ärztlicher Verordnung kommen Fachkräfte der Kinderkrankenpflege ins Haus um sich um die Kinder zu kümmern und die Eltern bei der Pflege zu unterstützen. Dies hat vor allem das Ziel, einen Krankenhausaufenthalt zu verhindern. Ein Anbieter ist der Verein „Häusliche Kinderkrankenpflege e.V.“ (https://www.hkp-stgt.de/)

Wir wollen aber hoffen, dass diese Informationen so wenig Leser/-innen wir möglich brauchen werden!

Jochen Mack ist freiberuflicher PR-Berater und Vater von vier Kindern. Politisch aktiv bei den Grünen in Augsburg aber nicht Kandidat oder in einer gewählten Funktion.
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Zuletzt geändert am: 1. Juli 2015